Gleich ob man Webdesign in einem Online Kurs, bei einer Akademie oder alleine zu Hause lernt, es gibt ein paar Bücher, die zum Standard geworden sind und auf jeden Fall als Nachschlagewerk eine gute Anschaffung sind. Wir haben uns einmal umgeschaut und bei Designer gefragt, welche Bücher sie im Schrank haben. Zwei Bücher sind uns dabei immer wieder genannt worden, sowohl von alten Hasen als auch von Studierenden.

Webdesign: Das Handbuch zur Webgestaltung

Das Werk von Martin Hahn ist bei vielen Entwicklern, die gerade angefangen haben, fast immer griffbereit neben der Tastatur. Der Wälzer (das Buch hat 800 Seiten und ist leider nur als gedrucktes Buch erhältlich) ist ein systematischer Einstieg in die Welt der Webgestaltung und 2017 in der zweiten, aktualisierten Auflage erscheinen. Hahn schafft es wie nur wenige, den Leser in die Materie so einzuführen, dass man nicht von technischen Details erschlagen wird. Dennoch hat man nach einigen Seiten bereites das Gefühl, schon etwas gelernt zu haben und nach dem ersten Viertel des Buches fühlt sich mancher schon als echter Webentwickler. Mit einem Preis von 50 Euro ist das Buch auch für Studenten erschwinglich.

HTML5 und CSS3

Wer etwas tiefer in die Welt der Markup-Sprache und der Style-Sheets eindringen will, dem ist mit dem Bestseller von JürgenWolf geholfen. Das Buch mit dem etwas sperrigen Titel “HTML5 und CSS3: Das umfassende Handbuch zum Lernen inkl. Java, Bootstrap, Responsive Design etc.” ist ebenfalls nur als Hardcover erhältlich und braucht mit über 1200 Seiten ein wenig Platz auf dem Schreibtisch. Gerade weil es auch ein Nachschlagewerk ist, ist es schade, dass es keine Kindle- oder ePub-Version gibt. Dennoch sollen Webentwickler das Buch in ihrem Besitz haben, denn es ist ein Standardwerk wenn es darum geht, eine umfassende Übersicht auf Deutsch zu haben. Die erste Auflage ist 2016 erschienen, für 2018 ist aber eine weitere Ausgabe angekündigt worden.