Nutzer-Erfahrung immer wichtiger

Ein gutes Design wird nicht im stillen Kämmerchen gemacht, sondern ist längst eine transparente Teamarbeit geworden. Immer mehr Fokus liegt dabei auf dem Nutzer und seinen Bedürfnissen. War Design lange Zeit etwas für Künstler, ist es mittlerweile zu einem Aspekt geworden, der in allen Ebene der Produkt- und Serviceentwicklung eine Rolle spielt. Doch jetzt geht es nicht nur mehr um das reine Design, sondern auch, wie es vom Nutzer verstanden und angewendet wird.

Dabei müssen Unternehmen zunächst verstehen, wie der Nutzer eine Webseite sieht und wie er sie benutzt. Diese Nutzererfahrung (oder Englisch UX – User Experience) ist immer wichtiger für den Erfolg einer Webseite. Viele Firmen haben ihren Designabteilungen aufgetragen, die UX ganz vorne an zu stellen. Doch geht das weit genug?

Manche Designexperten sagen, dass die Kundenerfahrung, anders als die Gestaltung, nicht für Experten ist, sondern im gesamten Unternehmen eine Rolle spielen muss. Anders gesagt: Es hilft nichts wenn der Webdesigner den Kunden versteht, das Warenlager oder der Verkaufsleiter aber nicht.

Die Rolle der Technik wird oft überschätzt

Dabei wird immer noch der Fehler gemacht, dass man sich zu sehr auf technische Messverfahren stützt. Zwar können Eyetracking und auch unterschiedliche Testseiten Aufschluss darüber geben, was der Benutzer von einem Angebot auswählt, aber damit reagiert man eher als das man agiert. Denn letztlich setzt man dem Kunden etwas vor, ohne vorher herausgefunden zu haben, ob er es wirklich will.

Das ist ein Grund, warum sich heute auch Webdesigner um Profile von Kunden kümmern und die Daten analysieren, die aus den Besuchen der Seiten herausgelesen werden können. Der Trend geht dazu, den Kunden als gesamten Menschen zu verstehe und seine grundlegenden Bedürfnisse zu kennen. Sind diese bekannt, kann dann geschaut werden, welche Bedürfnisse nicht erfüllt sind und wie ein Unternehmen über seine Angebote und Webauftritte eventuell dabei helfen kann, diese zu erfüllen.

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