Als in der zweiten Phase der Webentwicklung Flash aufkam, wurde auch die Firma Macromedia quasi über Nacht bekannt: Mit dem Dreamweaver ließen sich Webseiten, vor allem solche die mit Flash arbeiteten, denkbar einfach erstellen. Dreamweaver wurde 1997 auf den Markt gebracht und war lange Zeit eines der am meisten benutzten Programm, bis die Herstellerfirma 2005 vom Konkurrenten Adobe aufgekauft wurde. Dann wurde es etwas ruhiger um das Programm, auch weil Flash irgendwann in Verruf kam und es eine Bewegung gab, eleganten Code zu schreiben und Webseiten nicht mit Daten zu überladen. Dabei verzichtete Dreamweaver bereits 2007 auf die klassischen Tabellen.

Im Jahr 2017 ist die neueste Ausgabe unter dem Namen Dreamweaver CC 2017 auf den Markt gekommen. Sie ist leistungsfähiger als je zuvor. Vorbei sind die Zeiten, in denen das Programm lange Programmzeilen schrieb, die am Ende keiner mehr lesen konnte. Dreamweaver produziert heute schlanken Code und hilft unglaublich gut beim Webdesign.

Grundkenntnisse sind hilfreich

Wie aber auch in den Anfängen ist Dreamweaver auch heute weder ein Heinzelmännchen noch eine Wunderwaffe. Wer das Programm verwendet, sollte auf jeden Fall ein paar Grundkenntnisse mitbringen, vor allem was CSS und HTLM5 angehen. Wer sich mit Java auskennt, hat ebenfalls einige Vorteile.

Bei der Software wird die Arbeit offline gespeichert und kann auch ohne Internetverbindung im Browser getestet werden oder aber mit dem eingebauten FTP-Client auf den eigenen Server geladen werden. Was Dreamweaver so stark macht ist, dass es in Echtzeit den Code überprüft und Verbesserungsvorschläge macht, wenn Fehler gefunden werden.

Das Programm wird von Adobe als sogenannte Trialware vertrieben, das bedeutet, man kann es einige Zeit lang ausprobieren bevor man dann ein Lizenz kaufen muss, um weiterhin die volle Funktionalität nutzen zu können.

Anfänger können das Programm auch benutzen, werden aber ein wenig Zeit brauchen um sich zu einzuarbeiten und nicht vom Umfang erschlagen zu werden – ein Problem, das aber alle Adobe-Produkte haben.