Design Thinking für Webdesigner

Neue Ansätze wie man an die Gestaltung von Produkten oder Webseiten herangeht. Ein Ansatz der bereits in den 60er Jahren geschaffen wurde, aber erst jetzt auch seinen Eingang in das Pre-Projektmanagement findet, ist das Design Thinking. Dabei handelt es sich um einen mehrstufigen Prozess, dessen Ziel es ist, möglichst schnell und kostengünstig Ideen zur Lösung eines Kundenproblems zu finden.

Die Schritte sind:

  • Empathie: es gilt den Kunden und seine Bedürfnisse zu verstehen. Dabei muss sich der Gestalter in den Kunden hineinversetzen und sein Innerstes kennenlernen. Das wird oft gemacht in dem man entweder Kunden in Rollenspielen darstellt oder sie genau physisch beobachtet.
  • Definieren: In dieser Phase werden die Kundenbedürfnisse analysiert und kategorisiert, so dass man daraus ersehen kann, welche Probleme es für den Kunden gibt und welche seiner Bedürfnisse nicht erfüllt werden.
  • Ideen: Diese wichtige Phase dient dazu Ideen zu schaffen, die das Problem des Kunden lösen. Wichtig ist hierbei, dass es keine Denkeinschränkungen gibt und auch und vor allem sehr wilde Ideen immer willkommen sind.
  • Prototype: Hat man einige Idee herausgefunden, die man weiterverfolgen will, dann baut man Prototypen. Das sind im Webdesign Entwürfe von Webseiten, die dann getestet werden, zum Beispiel in Fokusgruppen.
  • Testen: Beim Test ist es wichtig, dass vorher festgelegt wird, was getestet werden soll und wie der Test verlaufen soll. Es geht dabei vor allem darum Fehler zu finden, die man verbessern kann.

Design Thinking wird oft in Schleifen durchgeführt, das heißt man kann immer wieder Schritte zurückgehen und wiederholen. Gerade bei den Prototypen und beim Testen ist das häufig der Fall. Dann wird zurückgegangen und nachgeschaut, ob man andere Idee weiterverfolgen will oder was man beim Prototypen verändern muss.

Während man in klassischen Projekten vor allem Experten im Team versammelt ist beim Design Thinking Vielfalt gefragt. Es geht darum eine möglichst große Bandbreite an Ideen zu bekommen und vor allem Teammitglieder zu ermutigen, auch verrückte Vorschläge zu machen.

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